Zwischen den Welten – zur Sensibilisierung für Palliativmedizin

Zwischen den Welten: Eine Performance des Künstlers Thomas Nufer zur Sensibilisierung für das Thema Palliativmedizin
feiert Premiere im Planetarium.

https://zwischen-welt.de/

zur Sensibilisierung für Palliativmedizin

Wie kann man sich in die Lage von Schwerstkranken und Sterbenden hineinversetzen? Wie läßt sich erahnen, was am Ende unseres Weges auf uns zukommt?
Zusammen mit dem Förderverein der Freunde und Förderer des Herz Jesu Krankenhauses wagt es Thomas Nufer, eine solch existentielle Situation erlebbar zu machen. „zwischen//welt“ eröffnet die Chance mit allen Sinnen nachzuvollziehen, was auf einer Palliativsituation geschieht.
Damit lenkt das Stück das Augenmerk auf eine ganz ungewöhnliche Art der Medizin, bei der es nicht mehr darum geht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben.

Recklinghausen, Bürgerhaus – Do 24.03.2026, 19 Uhr
Münster, Planetarium – Do 26.03.2026, 20 Uhr

COPD-Therapie – AOK-Curaplan COPD

COPD-Therapie – AOK-Curaplan COPD
Eine Leistung bei allen AOKs
COPD, auch chronisch obstruktive Lungenerkrankung genannt, ist eine Erkrankung der Lunge, die nicht heilbar ist.
AOK-Curaplan COPD, ein Konzept zur Behandlung, hilft, das Voranschreiten der Krankheit aufzuhalten, und verbessert die Lebensqualität der Betroffenen.

https://www.aok.de/pk/leistungen/curaplan-chronische-erkrankungen/copd/

Behandlung der COPD: Inhalte von AOK-Curaplan COPD
AOK-Curaplan COPD wurde entwickelt, um eine Verschlechterung der Krankheit zu verhindern und den Betroffenen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Die wichtigsten Bausteine des AOK-Programms zur COPD-Therapie:

Regelmäßige Arzt-Patienten-Gespräche. Die Patienten besprechen gemeinsam mit dem Arzt den Behandlungsverlauf und vereinbaren Therapieziele, die auf ihre persönliche Lebens- und Krankheitssituation abgestimmt sind.
Koordination der medizinischen Betreuung. Der behandelnde Arzt koordiniert die gesamte Therapie der COPD. Dazu gehört auch die Einbindung von Fachärzten, Kliniken und weiteren an der Behandlung Beteiligten.
Gezielte Patientenschulungen. Die Patienten lernen mit der Krankheit umzugehen, zum Beispiel in Schulungen für Atem- und Inhalationstechniken.

Die Webseite hat einige gute Infos. Man muss nicht zwingend Mitglied in der AOK sein, um die Seite zu lesen.

Frage bei Deiner Krankenkassen nach, evtl. bieten die auch so ein Programm an

Ein Wort zum Patienten-Stammtisch COPD

Patienten-Stammtisch COPD

Auf ein Wort:
Der Patientenstammtisch ist auf Initiative der COPD-Selbsthilfegruppe Dülmen entstanden.
Bei einigen Teilnehmern in der SHG sind Fragen zu ihrer Krankheit offen geblieben. Dabei ist es unwichtig, ob die Fragen bei dem Arztgespräch nicht gestellt oder nicht verständlich genug beantwortet wurden.
Teilweise stellen sich Fragen erst nach einer Weile, wenn wir uns mit der Krankheit auseinansetzen (müssen).

Aus diesem Grund haben wir Kontakt mit Dr Czudaj vom örtlichen Krankenhaus aufgenommen und ihm das Problem geschildert.
Er hat sich nach kurzer Zeit der Überlegung bereit erklärt, uns für ca. eine Stunde im Quartal für Fragen rund um COPD zur Verfügung zu stehen.
Aus organisatorischen Gründen findet dieser Stammtisch in den Räumlichkeiten der Christophorus-Kliniken Dülmen statt.
Wichtig: Es werden keine Handlungsempfehlungen und/oder Diagnosen gestellt, noch bewertet. Das ist Aufgabe der jeweiligen Fachärzte.
Damit ist sowohl die Eigenständigkeit der Selbsthilfegruppe/Teilnehmer, als auch der Christophorus-Kliniken Dülmen gewahrt.

Von daher wollen beide Parteien keine Pharmavertreter zum Stammtisch zulassen, um Interessenskonflikte oder Vorteilsnahme zu vermeiden.

Ein gut geschriebener Artikel zu dem Thema liegt bei NAKOS:

Interessenkonflikte und Beeinflussung in der Selbsthilfe
von David Klemperer
https://www.nakos.de/data/Fachpublikationen/2012/NAKOS-KP-06.pdf

Plaudernetz in Deutschland (kostenlos & anonym)

Malteser starten eine Kooperation mit der Telekom
Miteinander zu reden, tut einfach gut. Das neue „Plaudernetz“ bieten die Malteser mit Unterstützung der Telekom deutschlandweit und kostenfrei an, stellen aber auch direkt klar, das dass Plaudernetz keine Telefonnummer für Notfälle oder Krisensituationen ist.

Einsamkeit und soziale Isolation betreffen immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft – und das über alle Altersgruppen hinweg. Das Bewusstsein dafür ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 330 1111 können Menschen, die sich gerade eine gesellige Unterhaltung wünschen oder einsam fühlen, mit einer zufällig angerufenen Plauderpartnerin oder einem Plauderpartner ins Gespräch kommen.

Worüber in den Gesprächen geredet wird, entscheiden die Plauderpartner und die Anrufenden. Es gelten ein paar einfache Plauderregeln, wie wertschätzendes Miteinander, Wahrung der Anonymität und Verbot von kommerziellen oder missionarischen Zwecken. Ein freundliches „Du“ liegt nahe, mehr aber auch nicht. Verabredungen „bis zum nächsten Mal“ sind im Plaudernetz nicht möglich, da die Anrufenden immer nach Zufall auf die freiwilligen Plauderpartner geschaltet werden.

[plaudernetz.malteser.de]

 

4. Patienten-Stammtisch COPD

Heute (07.10.2025) haben wir mit dem „Patienten-Stammtisch COPD“ weitergemacht.

Herr Dr. Czudaj und Frau Gerding haben wieder Fragen zu beantworten gehabt.
Und auch untereinander gab es, wie immer, wertvolle Tipps.

Ich finde, dass sich die Teilnahme am „Patienten-Stammtisch COPD“  lohnt, auch wenn nicht jeder seine Fragen offen stellen mag.

Danke an Herrn Dr. Czudaj und Frau Gerding für ihre Zeit.

Das Treffen heute hat wieder im grossen Konferenzraum im Untergeschoss stattgefunden.

Der Stammtisch findet auf Anregung der COPD Selbsthilfegruppe Dülmen statt.

Produktvorstellung Inogen Rove 6 und Rove 4

Außendienstmitarbeiterin von Inogen möchte gerne über Produkte informieren

Inogen ist ein Unternehmen im Bereich mobiler Sauerstofflösungen.

Deren Ziel ist es, Patienten/inen eine flexible und zuverlässige Sauerstoffversorgung zu ermöglichen, die ihren Alltag erleichtert.

Die Außendienstmitarbeiterin möchte uns gerne über ihre innovativen Produkte informieren, insbesondere den Rove 6 sowie den Rove 4, die durch ihre Mobilität und Benutzerfreundlichkeit überzeugen.

Wir werden versuchen einen Termin für eine Produktvorstellung zu bekommen.
Anbei schon mal die ersten Flyer als PDF

428-1187_EO_Brochure_4PG_ROVE_6_Print_FNL_German (1)

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3. Patienten-Stammtisch COPD

Heute (01.07.2025) hat der 3. Patienten-Stammtisch COPD stattgefunden. Diesmal waren wir so wenig Teilnehmer, dass wir uns an einem Tisch in der Cafeteria zusammengesetzt haben.

Das heisse Wetter hat viele Teilnehmer absagen lassen. Ein TN hat gefragt, ob zu dem Stammtisch auch Betroffene online zugeschaltet werden könnten.

Dann hätten wir das gleiche Problem, wie bei den Online SHG-Treffen. Die TN, die nicht so gut mit der Technik umgehen können, sind wieder aussen vor.

Auch heute hatte ein TN viele Fragen, die umfassend beantwortet wurden.

Es war auch heute ein gelungenes Treffen.

2. Patienten-Stammtisch COPD

Heute (01.04.2025) haben wir mit dem „Patienten-Stammtisch COPD“ weitergemacht.

Herr Dr. Czudaj und Frau Gerding haben wieder eine Menge an Fragen zu beantworten gehabt.
Und auch untereinander gab es wieder wertvolle Tipps.

Ich finde, dass es sich lohnt, auch wenn nicht jeder seine Fragen offen stellen mag.

Danke an Herrn Dr. Czudaj und Frau Gerding für ihre Zeit.

Das Treffen heute hat wieder im grossen Konferenzraum im Untergeschoss stattgefunden.

1. Patienten-Stammtisch COPD

Heute haben wir den „Patienten-Stammtisch COPD“ gestartet.
Herr Dr. Czudaj und Frau Gerding haben eine Menge an Fragen zu beantworten gehabt.
Und auch untereinander gab es wertvolle Tipps.
Wir haben in einem kleinen Kreis zusammen gesessen.

Ich finde schon, dass es sich gelohnt hat, auch wenn wir nur ca. 10 Personen waren.
Immerhin ein Anfang, danke an Herrn Dr. Czudaj und Frau Gerding für ihre Zeit.

Das Treffen heute hat im grossen Konferenzraum im Untergeschoss stattgefunden.
Beim nächsten Treffen werden wir evtl. einen kleineren Raum nehmen.

Das Belastungs-EKG

Belastungs-EKG

Von Lena Machetanz, Ärztin
10. November 2023

Bei einem Belastungs-EKG leitet der Arzt über Elektroden die elektrischen Herzaktionen ab, während der Patient sich körperlich anstrengt. Dadurch lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK) feststellen und Aussagen über die individuelle körperliche Fitness des Patienten treffen. Lesen Sie hier mehr über das Belastungs-EKG, den genauen Ablauf und wann es durchgeführt wird.

Wann macht man ein Belastungs-EKG?
Manche Herzkrankheiten zeigen sich erst bei körperlicher Anstrengung.
Insbesondere bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist das Ruhe-EKG häufig unauffällig.
Im Belastungs-EKG hingegen kann die Erkrankung durch Rhythmusstörungen oder EKG-Veränderungen diagnostiziert werden.

Weitere Gründe für ein Belastungs-EKG sind:

Kontrolle nach Herzinfarkt oder Bypass-Operation
Belastungsbedingte Herzrhythmusstörung
Verlaufsbeurteilung einer behandelten Rhythmusstörung
Bluthochdruck (Frage nach Belastungshypertonie)
Beurteilung der individuellen Leistungsfähigkeit
Kontrolle des Erfolgs einer medikamentösen Behandlung (etwa gegen Bluthochdruck)

Das Belastungs-EKG ist eine Sonderform des EKG. Wie ein Ruhe-EKG durchgeführt wird, lesen Sie im Text EKG.
Wann darf man kein Belastungs-EKG machen?

Bei bestimmten Erkrankungen darf kein Belastungs-EKG durchgeführt werden.
Zu diesen Kontraindikationen zählen vor allem verschiedene Herzerkrankungen:

schwere Angina pectoris
akutes Koronarsyndrom (instabile Angina pectoris, Herzinfarkt), Herzinfarkt vor weniger als fünf Tagen
ausgeprägte Herzschwäche
bedrohliche Herzrhythmusstörung
Herzmuskelentzündung, Herzbeutelentzündung, Endokarditis
fortgeschrittene Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)

Ebenfalls gegen ein Belastungs-EKG sprechen ein Riss in der Hauptschlagader (Aortendissektion), eine Verengung der Hauptschlagader, schwerer Bluthochdruck, eine akute Embolie (wie Lungenembolie), ein akuter Infekt sowie relevante Störungen des Elektrolythaushaltes.

Belastungs-EKG: Ablauf
Wie beim Ruhe-EKG klebt der Arzt auch hier Elektroden auf die Haut des Patienten und verbindet diese über Kabel mit einem EKG-Gerät. Dieses 12-Kanal-EKG zeichnet nun die Herzaktion auf, während der Patient körperlich aktiv ist, zum Beispiel auf einem Laufband oder einem stationären Fahrrad (Fahrradergometer).
Im Optimalfall sollte der Patient mit freiem Oberkörper am Belastungs-EKG teilnehmen. Bei enger Kleidung können die Elektroden nicht gut angebracht werden. Wenn Sie sich mit Kleidung wohler fühlen, sollten Sie ein weites Oberteil tragen.
Am Sportgerät lassen sich unterschiedliche Belastungsphasen einstellen, die der körperlichen Belastung im Alltag entsprechen:

25 bis 50 Watt: normales Gehen
75 bis 100 Watt: Treppensteigen oder langsames Radfahren
125 bis 150 Watt: Joggen oder schnelles Radfahren
mehr als 150 Watt: starke sportliche Belastung

Die Belastung wird alle zwei Minuten um 25 Watt gesteigert, bis die maximale Herzfrequenz (220 minus Lebensalter) erreicht oder der Patient erschöpft ist. Nach der Belastung wird der Patient weitere sechs Minuten beobachtet, um den Rückgang der Herzfrequenz zu beurteilen.

Belastungs-EKG: Dauer
Ein Belastungs-EKG dauert ungefähr 15 Minuten. In seltenen Fällen muss es aus medizinischen Gründen vorzeitig abgebrochen werden. Das ist zum Beispiel bei gefährlichen EKG-Veränderungen der Fall. Auch wenn der Blutdruck übermäßig ansteigt (>250 mmHg systolisch und >120 mmHg diastolisch) und/oder der Patient plötzlich Beschwerden entwickelt, beendet man die Untersuchung sofort.
Der Sinn eines Belastungs-EKG ist natürlich, dass es eine körperliche Anstrengung gibt. Trotzdem sollte Ihnen zum Beispiel nicht schwindelig werden. Wenn Sie sich unwohl fühlen oder Bedenken haben, sprechen Sie das medizinische Fachpersonal an und äußern Sie Ihre Sorgen.

Belastungs-EKG: Werte und Daten
Neben der Leistung – gemessen in Watt – überprüft der Arzt auch das subjektive Leistungsempfinden des Patienten. Dazu gibt ihm dieser während der Untersuchung Rückmeldung, wie sich die Belastungsschwere anfühlt. Zur Überwachung und Diagnostik werden außerdem der Blutdruck und die Herzfrequenz ermittelt.

Belastungs-EKG: Auswertung
Die Herzfrequenz in Ruhe beträgt 60 bis 80 Schläge pro Minute und steigt natürlicherweise unter körperlicher Belastung an.
Um den Soll-Wert der Leistungsfähigkeit zu ermitteln, nutzt der Arzt beim Belastungs-EKG folgende Faustregel: Von einer Herzfrequenz von 220 Schlägen pro Minute wird die Anzahl der Lebensjahre des Patienten abgezogen. Daraus ergibt sich dessen individuelle Belastungsgrenze.
Leidet der Patient unter einer Herzerkrankung, sieht der Arzt oft typische Veränderungen im EKG. Gerade bei Patienten, bei denen eine Herzkrankheit aber noch nicht bekannt ist und/oder die keine Beschwerden haben, kann das Belastungs-EKG auch falsche Normalbefunde liefern.
Das heißt, dass sich keine Auffälligkeiten zeigen, obwohl der Patient eine KHK hat. Deshalb ergänzen Ärzte das Belastungs-EKG meist um weitere Untersuchungen.

Quelle:
https://www.netdoktor.de/diagnostik/ekg/belastungs-ekg/

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