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Demandsysteme – Sauerstoff-Sparsysteme
Sauerstoff-Demandsysteme, die bei einigen mobilen Geräten bereits integriert sind, bieten im Hinblick auf die Mobilität nochmals eine Optimierung. Sie sind jedoch nur für einen Teil der Patienten geeignet. Während des Schlafens sind die meisten Patienten übrigens nicht demandfähig – was oftmals eine Mischversorgung notwendig werden lässt.
Bei der herkömmlichen Sauerstoffversorgung geht im sogenannten continuous flow (CF), also der kontinuierlichen Abgabe, der größte Teil des Sauerstoffs verloren, da der Körper nur einen Bruchteil des zusätzlich fließenden Sauerstoffs aufnehmen kann.
Sauerstoff-Demandsysteme können die Sauerstoffzufuhr dagegen elektronisch oder mit Unterdruck durch den Atemrhythmus steuern. Dieses System wird daher auch als atemzuggesteuert bezeichnet oder Englisch demand flow (DF). Es wird nur Sauerstoff abgegeben, wenn man einatmet. Durch das Demandsystem reicht die Sauerstofffüllung und somit die Reichweite eines mobilen Gerätes länger.
Allerdings ist nicht jeder Patient in der Lage, den notwendigen Unterdruck auszuüben, um den gewünschten Sauerstoffbolus zu erhalten. Dies ist beispielsweise bei schwer erkrankten Patienten der Fall, die keinen entsprechenden Unterdruck erzeugen können, weil sie z.B. nur schwer oberflächlich atmen oder nur hecheln können. Es besteht die Gefahr einer Unterversorgung insbesondere unter Belastung.
Wichtig!
Eine Demandfähigkeit, d.h. ausreichende Sauerstoffsättigung unter Anwendung eines Demandsystems, muss vor Verordnung getestet werden. Die Testung erfolgt in der Regel in einer Lungenklinik oder während eines Rehaaufenthaltes, manchmal auch in einer Lungenpraxis. Planen Sie daher rechtzeitig die Testung.
Bedenken Sie, dass sich die Demandfähigkeit durch den Verlauf der Erkrankung verändern kann. Die Effektivität des Demandsystems muss immer dann über prüft werden, wenn eine unzureichende Besserung unter Sauerstofftherapie eintritt.
Quelle: Fachzeitschrift Atemwege und Lunge – COPD in Deutschland – 1/2016
Erfahrungen mit meinem Versorger (Teil 1)
Vorwort
Mein Lungenfacharzt (LuFa) hat mir eine Sauerstofflangzeittherapie (LOT) verordnet. Diese Verordnung wurde an meinen jetzigen Versorger geschickt. Die beiden verordneten Sauerstoffkonzentratoren wurden innerhalb von 2 Tagen geliefert.
Das hat mich erstaunt gefreut, da eigentlich alle Firmen im Oktober Lieferengpässe hatten. Doch egal, die Einweisung in die Gerätenutzung war schnell und nicht sehr tiefgreifend, doch für mich ausreichend.
Mit meinem G5 kam ein dicker, also 16 Zellen Akku, eine G5-Umhängetasche und Nasenbrille(n). Auf dem Lieferschein stand auch ein Trolly, habe ich im Nachhinein gesehen, doch der fehlte. Mit einem Anruf bei meinem Versorger wurde mir mitgeteilt, dass der Trolly nicht mehr Bestandteil meiner Versorgung sei. Es sei wohl bei der Ausstellung des Lieferscheins geschehen. Es ist schade, dass Kunde den Anbieter/Versorger anrufen muss, um dann zu erfahren, dass ein Artikel zwar gelistet, aber nicht mehr geliefert wird. Das hätte nach meinem Supportverständnis anders herum laufen müssen.
Was funktioniert ein Sauerstoffkonzentrator?
Sauerstoffkonzentratoren reinigen die Luft in der Umgebung des Patienten. Im ersten Schritt beseitigt ein Filtersystems Mikroorganismen und Staub. Anschließend erfolgt eine Verdichtung der Luft. Die Verwendung von einem Molekularsieb oder einer Filtermembran sorgt für eine Absonderung des enthaltenen Stickstoffs. Um den Sauerstoffanteil der Luft möglichst stark zu erhöhen (auf etwa 96 Prozent), wird das Verfahren der Druckwechsel-Adsorption eingesetzt. Eine Regeneration des Filtersystems entfernt im Folgenden den anhaftenden Stickstoff. Damit dieser Gasstrom kontinuierlich erfolgen kann, werden oft mehrere Module eingesetzt, um eine abwechselnde Filterung und Regeneration zu ermöglichen.
Falls ich eine etwas besser verständliche Erklärung finde, trage ich die nach.
Gesucht wird …
Gesucht wird eine Person aus der Landwirtschaft bzw. aus dem landwirtschaftlichen Umfeld (Lohnunternehmen, Landwirtschaftliche Genossenschaft, Landfrau etc), die mit Namen und Foto bereit wäre, Auskunft über Ihre Krankengeschichte und Therapie etc. zu geben.Es geht im eine Reportage mit einem an COPD-erkrankten Menschen hier aus der Gegend, also Münsterland. Der Artikel soll dann im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben erscheinen.Bei Interesse bitte Rückmeldung an mich, ich gebe das dann weiter