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Deutsche Atemwegsliga bei YouTube

Die Deutsche Atemwegsliga engagiert sich für die Gesundheit der Lunge und für eine optimale Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen.
Die Deutsche Atemwegsliga hat einen eigenen YouTube Kanal und hat viele Videos hochgeladen, z.B.: Videos zum Thema:
– Inhaltionssysteme Asthma, COPD, Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF)
– Lungenfunktionsdiagnostik und nichtmedikamentöse Therapie
– Inhalationsvideos in verschiedenen Sprachen

https://www.youtube.com/user/Atemwegsliga/playlists?view=50&flow=grid&shelf_id=2

Bei COPD-Patienten mit Erkältungen gezielt Kortison einsetzen

Mit COPD ist nicht zu spassen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist weltweit die vierthäufigste Todesursache. Forschende des Universitätsspitals Basel haben untersucht, wie COPD-Patientinnen und -Patienten mit einer Erkältung am besten behandelt werden sollten. Die klinische Studie kommt zum Schluss, dass mit einer gezielten Erhöhung der Kortison-Dosis bei Beginn der Erkältungssymptome viele Spitalaufenthalte vermieden werden können. Die Ergebnisse der Studie wurden im «American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine» publiziert.
Link zur Studie: https://www.atsjournals.org/doi/pdf/10.1164/rccm.201709-1807OC

zum Artikel::
https://www.unispital-basel.ch/medien/medienmitteilungen/details/article/bei-copd-patienten-mit-erkaeltungen-gezielt-kortison-einsetzen/

Teilnahme an Selbsthilfegruppe (SHG)

Zwischendurch lese ich immer wieder, dass Betroffene gerne an einer Selbsthilfegruppe (SHG) teilnehmen möchten. Die beste Gelegenheit bietet sich dann bei einem virtuellen Treffen. Wir haben in der Zwischenzeit viele Online Treffen gemacht und dazu auch immer wieder eingeladen.

Doch von den externen Interssierten haben nur wenige den Weg zu den Treffen gefunden. Leider kenne ich den Grund nicht.

Doch auch hier vermute ich, dass ein grosser Unsicherheitsfaktor die Technik ist.

Vielleicht könnt Ihr, die Ihr das lest, einen Kommentar dazu abgeben?

Reflektorische Atemtherapie (RAT)

Die Reflektorische Atemtherapie (RAT) ist eine manuelle Behandlungsform, die über gezielte Reizgriffe die Atembewegungen reflektorisch bahnen und vertiefen soll. Das Ziel ist eine unwillkürliche, spontane und reflektorische Atemlenkung und Atemintensivierung. Nach der Applikation von heißen Kompressen werden durch Reizgriffe, Dehn – und Druckimpulse die Atemreflexe provoziert und durch das Lösen von Blockaden des Atemflusses ausgewogene Muskelspannungsverhältnisse, freie Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken und ein gesunder Atemtrakt gefördert. Hinterher kann durch eine gezielte, aktive Atemgymnastik der Behandlungserfolg unterstützt werden.

Reflektorische Atemtherapie bedeutet, die Atmung als eine unbewusste, sich selbst regulierende Aktivität des Körpers bewusst wahrzunehmen.
Oft verändert sich die Atmung zu einer kontrollierten Funktion in unserem Alltag und wir verlieren das Gefühl für das Geschehenlassen, das Atmen – Lassen.

Frau Liselotte Brüne hat die Reflektorische Atemtherapie, die ursprünglich von Dr. med. J. Ludwig Schmitt allgemein als Atemtherapie ( „Atemheilkunst“ ) entwickelt und angewandt worden ist, als physiotherapeutische Behandlung über Jahrzehnte für die Krankengymnastik/Physiotherapie weiterentwickelt und als „Reflektorische Atemtherapie“ etabliert.
Die Reflektorische Atemtherapie beeinflusst durch gezielte Reizsetzungen die Form des Atembewegungsablaufes. Mittels Druck-, Schmerz- und Dehnungsreizen wird eine nervöse Steuerung stimuliert, wodurch es zu einer unwillkürlichen Veränderung des Atembewegungsablaufes kommt. Ziel der Behandlung ist die Herstellung eines Normotonus der Atem- und Atemhilfsmuskulatur und des beteiligten Bindegewebes. Von allen Regionen des Körpers, die mit entsprechenden Rezeptoren ausgerüstet sind, kann auf die Regulation der Atemform Einfluss genommen werden. Hauptindikator für die Wirkung nach L. Brüne der Reizsetzung ist die zu beobachtende Zwerchfellbewegung.

Eingesetzt werden die “heissen Kompressen” (modifizierte Heiße Rolle), manuelle Techniken und therapeutische Übungen. Die Reflektorische Atemtherapie ist ein Behandlungskonzept, mit dem Physiotherapeuten/innen sowohl „den Atem therapieren können“ als auch über die Beeinflussung des Systems der Atmung auf Körper und Seele.
Der Mensch wird in seiner Gesamtheit be-hand-elt.
Die Indikationen für die Reflektorische Atemtherapie sind:

  • Obstruktive Ventilationsstörungen (z.B. Asthma bronchiale, Emphysem, chron. Bronchitis)
  • COPD – Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • Restriktive Ventilationsstörungen (besonders bei verminderter Thoraxdehnbarkeit)
  • Störungen des Bewegungsapparates
  • Reflektorische Atemtherapies (z.B. Wirbelsäulensyndrome, Ischialgie, Lumbalgie, Arthrose, Schulter-Arm-Syndrom)
  • Störungen der Inneren Organe (z.B. Beschwerden des Magen-und Darmtraktes)
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Intensivmedizin

Quelle: Dorstfelder Bad
https://www.dorstfelder-bad.de/therapieschwerpunkte/reflektorische-atemtherapie

Weiter Informationen finden Sie unter Reflektorische Atemtherapie

Atemtherapie – das Atmen entspannen

In stressigen Situationen atmen viele flach. Das kann zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führen.
Die Folge: Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens. Die Atemtherapie schafft hier gezielte Abhilfe.

Die Atemtherapie mit ihren zahlreichen, vielfältigen Atemübungen verfolgt mehrere Ziele:

  • Flaches oder falsches Atmen zu korrigieren und die Sauerstoffaufnahme in der Lunge zu fördern.
  • Die Zwerchfellatmung zu aktivieren und zu stärken.
  • Die Rehabilitation nach Operationen im Brustbereich zu unterstützen.
  • Die Behandlung von Atemwegserkrankungen (zB.: Asthma, COPD, Mukoviszidose) zu erleichtern.
  • Darüber hinaus ist die Atemtherapie für jeden Menschen geeignet, der seine Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden verbessern möchte.

Mit Hilfe der Atemtherapie „richtig atmen“ zu lernen, bietet auch außerhalb stressiger Situationen viele Vorteile:

  • Lösung von Muskelverspannungen
  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit
  • Rückgang von Müdigkeit und Gefühlen der Erschöpfung
  • Mehr Vitalität
  • Stärkung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserte Durchblutung des Körpers und der Organe
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems

Quelle: https://rh.aok.de/inhalt/atemtherapie-entspannung-durch-bewusstes-atmen/

Erfahrungen mit meinem Versorger (Teil 1)

Vorwort

Mein Lungenfacharzt (LuFa) hat mir eine Sauerstofflangzeittherapie (LOT) verordnet. Diese Verordnung wurde an meinen jetzigen Versorger geschickt. Die beiden verordneten Sauerstoffkonzentratoren wurden innerhalb von 2 Tagen geliefert.

Das hat mich erstaunt gefreut, da eigentlich alle Firmen im Oktober Lieferengpässe hatten. Doch egal, die Einweisung in die Gerätenutzung war schnell und nicht sehr tiefgreifend, doch für mich ausreichend.

Mit meinem G5 kam ein dicker, also 16 Zellen Akku, eine G5-Umhängetasche und Nasenbrille(n). Auf dem Lieferschein stand auch ein Trolly, habe ich im Nachhinein gesehen, doch der fehlte. Mit einem Anruf bei meinem Versorger wurde mir mitgeteilt, dass der Trolly nicht mehr Bestandteil meiner Versorgung sei. Es sei wohl bei der Ausstellung des Lieferscheins geschehen. Es ist schade, dass Kunde den Anbieter/Versorger anrufen muss, um dann zu erfahren, dass ein Artikel zwar gelistet, aber nicht mehr geliefert wird. Das hätte nach meinem Supportverständnis anders herum laufen müssen.

 

Zubehör (Sauerstoffkonzentrator Inogen One G5)

Es gibt viele unterschiedliche Sauerstoff-Konzentratoren und -Typen. Die alle aufzuzählen vermeide ich hier. Doch ich möchte für „meine“ Geräte ein paar Zubehörteile aufzeigen.

Mein mobiles Sauerstoffgerät ist ein Inogen One G5. Die Versorgung mit Sauerstoff erfolgt hier „on Demand“, also auf Zuganforderung. Das heisst, ich atme durch die Nase ein, und durch den Unterdruck in der Nasenbrille erfolgt eine Sauerstoffgabe aus dem Gerät.

Doch jetzt zum Zubehör, soweit mir bekannt:

16-Cell Akku
Trolly
externes Ladegerät für das Gerät selber
externes Ladegerät für den Akku
Rucksack

 

Was funktioniert ein Sauerstoffkonzentrator?

Sauerstoffkonzentratoren reinigen die Luft in der Umgebung des Patienten. Im ersten Schritt beseitigt ein Filtersystems Mikroorganismen und Staub. Anschließend erfolgt eine Verdichtung der Luft. Die Verwendung von einem Molekularsieb oder einer Filtermembran sorgt für eine Absonderung des enthaltenen Stickstoffs. Um den Sauerstoffanteil der Luft möglichst stark zu erhöhen (auf etwa 96 Prozent), wird das Verfahren der Druckwechsel-Adsorption eingesetzt. Eine Regeneration des Filtersystems entfernt im Folgenden den anhaftenden Stickstoff. Damit dieser Gasstrom kontinuierlich erfolgen kann, werden oft mehrere Module eingesetzt, um eine abwechselnde Filterung und Regeneration zu ermöglichen.

Falls ich eine etwas besser verständliche Erklärung finde, trage ich die nach.

Lungensport

Für mich ist der Lungensport in einer Gruppe ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Dort lernen wir Techniken, die uns das Atmen erleichtern, aber auch Übungen, die den Körper in Schwung bringen.

Bewegung in der Gruppe war schon immer einfacher, als alleine den inneren Schweinehund zu überwinden und die Übungen zu Hause zu machen.

Leider ist es nicht einfach eine passende Lungensportgruppe zu finden. Noch schwieriger wird es für Menschen, die wie ich, noch im Berufsleben stehen, da gibt es keine Sportgruppe am Abend.

Falls jemand noch andere Orte mit Lungensport im Stadtgebiet von Dülmen oder den Ortsteilen kennt, bitte eine kurze Mail schicken melden. Gerne könnt Ihr auch Lungensportgruppen aus dem Kreis Coesfeld mitteilen.

was ist Compliance?

Definition
Allgemein versteht man unter Compliance den Grad, in dem das Verhalten einer Person – in bezug auf die Einnahme eines Medikamentes, das Befolgen einer Diät oder die Veränderung eines Lebensstils – mit dem ärztlichen oder gesundheitlichen Rat korrespondiert. Auch der Begriff «konsequentes Befolgen» könnte gleichbedeutend an die Stelle des Begriffs Compliance treten.

Es wird allerdings oft übersehen, daß die Compliance nicht unabhängig vom behandelnden Arzt ist. Gelingt es einem Patienten beispielsweise nicht, mit dem Rauchen aufzuhören, so kann man einerseits seine mangelnde Compliance feststellen, sich aber andererseits auch fragen, ob das Therapieziel für diesen Patienten richtig gewählt war. Trotz der in der Medizin üblichen Orientierung an «Normalwerten» sollte nicht vergessen werden, daß Gesundheit kein Wert an sich ist, sondern individuelle Wertentscheidungen erforderlich sind, um das Ziel einer Therapie zu bestimmen.

Faktoren, die die Compliance beinflussen können:

Die Wahrscheinlichkeit von Compliance ist erhöht, wenn …

… der Patient
von einer allgemeinen Krankheitsanfälligkeit überzeugt ist
sich seiner Erkrankung gegenüber für besonders anfällig hält
die Ernsthaftigkeit seines Leidens erkennt
an die Wirksamkeit der Therapie glaubt
mit der medizinischen Betreuung zufrieden ist
von seiner Familie in seinem Befolgungsverhalten unterstützt wird

… die Krankheit
akut ist
die Leistungsfähigkeit deutlich einschränkt

… die Therapie
den Patienten möglichst wenig in seinem Alltag einschränkt
klar definiert ist
stationär erfolgt

… der Arzt
die Erwartungen und Bedürfnisse des Patienten miteinbezieht
die Konsultationstermine individuell mit dem Patienten abstimmt
den Patienten vor der Behandlung aufklärt

Die Wahrscheinlichkeit von Compliance ist herabgesetzt, wenn …

… der Patient
in seinem Auffassungsvermögen und seiner Merkfähigkeit eingeschränkt ist
in seinen Erwartungen an die ärztliche Betreuung enttäuscht wird
Angst vor Nebenwirkungen des Medikaments hat und/oder befürchtet, abhängig zu werden
Vorbehalte gegen bestimmte Therapieformen (z.B. medikamentöse Therapie) hat
einen hohen primären oder sekundären Krankheitsgewinn hat
… die Krankheit

(noch) symptomlos verläuft
chronisch ist
viele Symptome aufweist

… die Therapie
massive Verhaltensänderungen vom Patienten verlangt (z.B. das Rauchen aufzugeben)
sehr komplex ist
lange dauert
ambulant erfolgt
zu unerwünschten Nebenwirkungen führt

… der Arzt
den Patienten autoritär behandelt
den Patienten vor der Behandlung lange warten läßt
den Patienten schlecht aufklärt

Quelle:
http://www.medpsych.uni-freiburg.de/OL/body_compliance.html