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das erste Mal in einer SHG
Du hast Dich entschieden unsere Gruppe zu besuchen und weisst nicht, was auf Dich zukommt.
Genau können wir das auch nicht sagen, da jedes Treffen anders verläuft. Das liegt an vielen Faktoren, sollte Dich jetzt aber nicht beunruhigen.
Ich weiss, das ist leichter geschrieben als getan.
Am Besten meldest Du Dich telefonisch oder per Mail an, damit wir wissen dass Du kommen möchtest. Evtl. schreibst Du uns noch, wer Du bist und warum Du zu uns kommen möchtest. Wir antworten auf Deine Anfrage normalerweise innerhalb von 1-2 Tagen.
Am Tag des Gruppentreffen sei bitte ein paar Minuten eher da, dann können wir uns vorher kurz unterhalten. Wenn Du möchtest kannst du gerne Deine PartnerIn oder auch FreundIn zur „Verstärkung“ mitbringen.
Bei uns muss niemand etwas sagen; alles ist freiwillig.
Selbsthilfegruppe
Suchen Sie sich eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Umgebung und besuchen Sie die Treffen. Informieren Sie sich über Ihre Krankheit und geben Sie Ihrerseits Informationen an andere weiter. Sie können auch mehrere Gruppen besuchen; jede Gruppe ist anders.
Eine Selbsthilfegruppe lebt von den Teilnehmern. Geben und Nehmen sind die Kriterien. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe ist im Normalfall kostenlos. Bringen Sie beim ersten Besuch eigene Getränke mit.
Unter Umständen gibt es in Ihrer Nähe keine Selbsthilfegruppe.
Warum nicht selber eine Gruppe gründen und dann als Selbsthilfe mit und von anderen Teilnehmern lernen, bzw das erlernte wieder weiter zu gehen?
Nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfekontaktstelle auf, die Leute helfen Ihnen gerne. Die Adressen kann man bei NAKOS finden
Wie kann ich mir selber helfen?
Als erstes müssen Sie für sich selber die Diagnose annehmen und dann versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Das hört sich einfacher an, als es ist. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind auch wir ziemlich eingeschränkt. Je nach Tätigkeit bekommen wir keine Luft mehr oder nur noch sehr wenig. Einfachste Handlungen können ummöglich werden, wenn der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Die Zugabe von Sauerstoff wird eines Tages notwendig sein. Dies schränkt unseren Bewegungsradius noch weiter ein.
Doch wir können uns auch selber helfen, in dem wir ein mündiger Patient werden. Lernen Sie auf Ihren Körper zu hören, er sagt Ihnen, wenn etwas nicht stimmt. Geben Sie auf sich acht. Lernen Sie Ihre Krankheit und die Auswirkungen auf sich kennen. Denn nur dann können Sie mit Ihrem Arzt die richtige Verhaltensweisen und Medikamentengabe besprechen. Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen des Arztes, was die Medikation betrifft. Doch hinterfragen Sie auch Gegebenheiten, falls Sie unlogisch erscheinen.
Gehen Sie in eine Selbsthilfegruppe und bringen sich mit ein. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden, doch lassen Sie die anderen auch zu Wort kommen.
Lesen Sie sich Wissen an.
Im Bereich der Lungenkrankheiten gibt es so viele Webseiten mit Informationen, leider auch Seiten mit kommerziellem Hintergrund. Wir haben einige Seiten hier verlinkt, die Reihenfolge ist auch hier wertfrei.
Wenn Sie denken, wir hätte etwas ganz wichtiges vergessen, dann nutzen Sie bitte das Kontaktformular und geben uns einen Hinweis.
Gesucht wird …
Gesucht wird eine Person aus der Landwirtschaft bzw. aus dem landwirtschaftlichen Umfeld (Lohnunternehmen, Landwirtschaftliche Genossenschaft, Landfrau etc), die mit Namen und Foto bereit wäre, Auskunft über Ihre Krankengeschichte und Therapie etc. zu geben.Es geht im eine Reportage mit einem an COPD-erkrankten Menschen hier aus der Gegend, also Münsterland. Der Artikel soll dann im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben erscheinen.Bei Interesse bitte Rückmeldung an mich, ich gebe das dann weiter